26 Feb

Rauchstopp

Rauchstopp – schnell und einfach – unrealistisch?

Stell dir vor, dass es genau so gehen kann!

Wenn wir im Internet nach Lösungsmöglichkeiten für diverse „Probleme“ suchen, hätten wir es gerne simpel gehalten und am Liebsten schnell erledigt. Natürlich ohne großartigen Aufwand, das versteht sich von selbst. Meiner Erfahrung nach (persönlich und die meiner Klienten) lässt sich das überwiegend auch auf das Vorhaben Nichtraucher zu werden und zu sein übertragen. Wir machen es uns unnötig schwer (wie bei vielen anderen Themen übrigens auch), anstatt uns und unser Denken zu beobachten. Wobei es manchen schon bewusst ist, es allerdings an der Umsetzung hapert.

Innerer Beobachter...

Schon als Teenager hatte ich das Glück mit Meditation in Berührung gekommen zu sein (in den 90ern waren Entspannungstechniken noch nicht so präsent wie heute) und somit fing ich an gemäß den Anleitungen für Anfänger meinen Atem zu beobachten, d. h. bewusst wahrzunehmen. Nach knapp 20 Jahren Meditationspraxis ist es für mich bis heute an manchen Tagen eine kleine Herausforderung, letzten Endes aber trotzdem nur eine Übungssache (also unkompliziert). Jetzt denken einige sicherlich: Entspannungstechniken, Atem beobachten? Dafür habe ich keine Zeit, ich hab die Ruhe nicht, das ist nichts für mich, etc.! Herzlichen Glückwunsch, wir sind also bei deiner Hürde angekommen.

Glaubenssätze und Gedanken beobachten...

Es sind NUR Gedanken, denn wenn ich Klienten wie Workshop-Teilnehmern auf den Zahn fühle, kommen interessante Begründungen/Glaubenssätze/Gedanken heraus, warum sie sich nicht um sich selbst kümmern müssen/können/wollen. Bisher haben wir allerdings immer gemeinsam Möglichkeiten gefunden, um sich die Zeit zu nehmen (auch als Alleinerziehende/r, Workaholic, Vollzeit-Mama, Selbstständige/r, Vollzeit-Student mit Nebenjobs, etc.). An dieser Stelle ist es für manche nicht ganz so simpel bei sich selber hinzuschauen und Gegenbeweise für seine Glaubenssätze zu finden und anzuwenden. Wer will schon sehen und fühlen, was nicht funktioniert. Veränderungen können Angst machen, Glaubenssätze können bequem oder schmerzvoll sein. Hol dir also deine Macht zurück.

Dein rauchfreies Leben kreieren...

Rauchstopp – schnell? Sei der/die Beobachter/in deiner Gedanken und Glaubenssätze. Da wir ja nun hinreichend wissen, dass der körperliche Entzug meist nur ein paar Tage dauert (ich nehme an, ausgiebig zu recherchieren wie schlimm der Entzug ist, kommt dir bekannt vor), ist es doch angenehm zu wissen, dass wir bei Veränderungen von Gewohnheiten nur achtsam sein müssen, um dann entsprechend zu agieren. Gedanken kommen schnell, gehen schnell oder können mit anderen Gedanken schnell ersetzt werden. Oh, da haben wir das Wort „schnell“. Also ist eine zügige Reaktion auf schwermütige Gedanken zum Rauchstopp extrem hilfreich. Bei einigen Glaubenssätzen muss man auch etwas tiefer gehen. (Möchtest du Beispiele dazu, dann gib mir Bescheid und ich erstelle einen neuen Artikel zum Thema Gedanken beobachten/ersetzen, Glaubenssätze prüfen) Rauchstopp – einfach? Das liegt an dir! Wenn du sonst im Leben viel jammerst, anstatt Lösungen zu finden, um diese in die Tat umzusetzen, dann muss ich dir ganz klar sagen: „Du wirst es schwer haben, weil du es dir unnötig schwer machst!“ Wenn du dich hier ein wenig über mich informiert hast, dann weißt du, dass ich ein Fan von lösungsorientiertem Denken und Handeln bin. Das bedeutet, wenn du dich für die Zusammenarbeit mit mir zur Unterstützung entscheidest, dann kann es sein, dass es nicht immer angenehm ist, denn es wird durchaus vorkommen, dass ich dir deine selbst kreierten Hürden vor Augen halte. Ich nehme dir deine Selbstverantwortlichkeit nicht ab und verspreche dir keinen Erfolg dauerhaft rauchfrei zu bleiben (schließlich bist du ein erwachsener Mensch, der eigenverantwortlich handelt), aber ich begleite dich in den ersten vier Wochen, gebe dir Impulse, helfe dir Situationen (z. B. Stress, Suchtdruck, usw.) zu bewältigen u.v.m.. Das Ziel ist, dass du Werkzeuge hast, um dauerhaft Nichtraucher zu bleiben. Also, was benötigt dein rauchfreies Leben?

DEINE ENTSCHEIDUNG!!!

Für deine Entscheidung ExRaucher zu werden, brauchst du keine Kaugummis, Pflaster o. ä., denn das Meiste spielt sich im Kopf ab (dass ich u. a. aus Erfahrung spreche, brauche ich vermutlich nicht erwähnen). Sicherlich hast du auch schon die negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens an dir bemerkt. Welchen Sinn macht das Rauchen noch für dich und welchen Sinn hätte das Nicht-Rauchen für dich? Mit welcher Entscheidung fühlst du dich wohler (körperliches Befinden bitte miteinbeziehen)? Finde deine Fragen und Antworten, die dich zu deiner Entscheidung führen und abschließend fühle deine Entscheidung, will heißen, du stellst dir dein Leben mit deiner Entscheidung vor. Befreiend oder?

Es ist also definitiv möglich recht zügig und mit wenig Aufwand oder Strapazen (mit oder ohne Unterstützung von mir oder anderen Impulsgebern) Nichtraucher zu werden: Entscheidung treffen – achtsam beobachten – Werkzeuge anwenden! Und dann nur noch konsequent bleiben, that's it! Und da ich es abschließend nicht lassen kann, ein Zitat von Yoda (Star Wars: Ein Imperium schlägt zurück): „Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“

Eure Katrin Szymoniak

P. S.: Selbstverständlich gehört bei einigen Noch-Rauchern auch eine medizinische Betreuung eines Facharztes dazu, wobei ich eh empfehlen würde dem Hausarzt oder Heilpraktiker von dem Vorhaben des Rauchstopps zu berichten.

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