Veränderungen

durch Rauchstopp

Wenn man auf dem Weg ist mit dem Rauchen aufhören zu wollen, sucht man oft nach Motivation, Inspirationen, Gründe, etc. Ich hatte mir selber etliches durchgelesen, angeschaut und aufgeschrieben, was mich zum Aufhören bewegen könnte und ich daher konsequent dran bleiben würde (besonders auch im Aufbau anderen helfen zu wollen). Ich schnacke nicht lange drum herum, hier sind die positiven Veränderungen, die auch dich höchstwahrscheinlich positiv erfreuen werden:

Gesundheitlich erwarten dich u. a. (jeder Körper ist anders, wer weiß, was dich noch Positives überrascht)

  • leichteres atmen, deine Lunge darf sich erholen
  • viel weniger Kopfschmerzen und Migräne, Blutdruck normalisiert sich
  • frische, gesunde Gesichtsfarbe und Lippen, Sauerstoffgehalt reguliert sich
  • weniger Falten, Giftstoffe ziehen nicht mehr so an deinem Feuchtigkeitsgehalt der Haut
  • verkleinerte Poren, Elastizität kehrt zurück
  • Antriebslosigkeit verschwindet
  • sportliche Ziele sind viel leichter erreichbar
  • überhaupt mehr Lust sich selber mit gesunder Ernährung und Sport zu belohnen
  • viel bessere Schlafqualität
  • depressive Verstimmungen reduzieren sich
  • an Krebs zu erkranken reduziert sich
  • weniger Menstruationsbeschwerden
  • höhere Libido
  • höhere Potenz
  • die Ausdauer verbessert sich in verschiedenen Bereichen
  • Stressreduktion (die Panik nicht genug Zigaretten im Hause zu haben fällt u. a. weg)
  • eine entspanntere Haltung und mehr Lebensfreude stellen sich ein, und vieles mehr...

Es sind nur ein paar Beispiele, welche weiteren positiven Effekte und in welchem Umfang, wird sich herausstellen. Sieh es vielleicht wie ein neues Kennenlernen deines Körpers an, die alte Beziehung zu dir selber, die mangelnde Selbstachtung und der fehlende Respekt vor deinem Körper, all das kannst du jetzt und jederzeit beenden. Wenn du gerade von deinem Leben gelangweilt bist, dann nimm dir diese Veränderung vor und sieh es als spannendes Abenteuer, sich mit neuen Augen zu sehen und schauen, was sich Schönes präsentieren wird. Wenn du gerade in einer stressigen Phase steckst oder in einer Dauerstressschleife steckst, empfehle ich immer innezuhalten und zu überdenken, ob du dich selber verloren hast, du lässt dich rauchen, anstatt bewusst zu rauchen, du funktionierst nur, anstatt zu leben. Wie würde sich das jetzt anfühlen wieder das Leben in die Hand zu nehmen, vielleicht kannst du gerade deine Jobsituation nicht ändern oder deine familiäre stressige Situation, du kannst dir aber deine Selbstermächtigung zurück holen mit dem ersten Schritt wieder Nichtraucher zu sein. Eine Veränderung, die DU bewirken kannst. Wie fühlt sich dieser Gedanke an? … … … Hast du gerade tief durchgeatmet, geseufzt oder eine entspannte Haltung plötzlich angenommen? Bewahre dir genau dieses Gefühl, erinnere dich immer daran, dass sich diese Vorstellung wohltuend angefühlt hat, wenn du kurz davor bist schwach zu werden. Du packst das viel lockerer als dein Gehirn dir gerade vorgaukelt, der Verstand mag nämlich keine Veränderungen. Zum Glück hast du durch bewusste Handlung die Macht!

Ich weiß, das leidige Thema, dass man nach dem Rauchstopp zunimmt schwirrt dir im Kopf herum, richtig? Ja, dein Stoffwechsel verändert sich. Sieh es mal von der Seite, du hast vielleicht sogar deinen Körper jahrzentelang vergiftet, auch noch bewusst, deinen Körper, den du noch hoffentlich viele Jahre mit dir herumtragen wirst, der einzige Freund, der immer zu deinen Gunsten arbeitet. Welche beste Freundin oder engster Freund würde rund um die Uhr alles, wirklich alles für dich tun, damit du so schnell wie möglich regenerierst, damit du gesund bist, damit du jeden Morgen wieder aufstehen kannst (ohne selber nach wenigen Wochen vor Erschöpfung zusammen zu brechen)? Bei dieser großen Loyalität sollten wir ein bisschen Demut zeigen und einfach mal geduldig sein oder? Gerade weil wir uns nicht besonders loyal verhalten haben. Lass dir also Zeit und unterstütze deinen Körper, kommt das Craving hoch, trinke Wasser oder Tee (keine gesüßten Getränke) oder nimma de Möhrchen, iss also Rohkost ;) Bewege dich, atme tief durch, im Yoga gibt es tolle und einfache Atemübungen, die haben mir immer innerhalb von Sekunden geholfen diesen Suchtmoment loszuwerden und nebenher hat es mich auch allgemein entspannt. Dazu folgt demnächst nochmal ein separater Artikel. Außerdem bin ich ein Fan von Apfelessig, um den Stoffwechsel zu unterstützen, eine eventuelle Zunahme vorzubeugen und auch dem Körper mit guten Nährstoffen zu danken (Tipp: google mal nach Apfelessig und abnehmen).

Hör zu, du schaffst es wirklich, du hast im Leben so viel geschafft, die Angst im Kopf ist schlimmer als die Umgewöhnung wieder in deinen natürlichen Zustand als Nichtraucher zu gelangen.

Alles Liebe, Katrin Szymoniak

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